Skip to content. | Skip to navigation

Personal tools
Sections

Kathrin Eltner (2007)

Darstellungsmöglichkeiten von Mobilität in konkurrierenden, verteilten Systemen durch Prozessalgebren

Student's project, Universität Rostock.

Neue Entwicklungen in konkurrierenden, verteilten Systemen, wie mobile computing und Wide Area Netzwerken, erforderten die Darstellung von neuen und reichen Konzepten wie die Mobilität von Links und Prozessen. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche Beschreibungsmöglichkeiten von Mobilität Prozesskalküle unterstützen können. In diesem Bereich werden grundsätzlich zwei Beschreibungsformalismen unterschieden: das name-passing und das process-passing Prinzip. Der name-passing Ansatz stellt Mobilität implizit dar, durch die ausschließliche Übertragung von Namen und die Möglichkeit diese für spätere Kommunikationen zu nutzen. Er beschreibt also eine dynamische Rekonfiguration der Kommunikationstopologie von unabhängigen Prozessen. Der process-passing Ansatz modelliert hingegen Mobilität explizit durch die reale Bewegung eines Prozesses von einer Lokation zu einer anderen. Die Prozesse können dabei aktiv sein und werden dann in der neuen Umgebung weiter ausgeführt. Beim process-passing Ansatz wird außerdem unterschieden, ob ein Prozess über Kommunikations-kanäle übertragen wird oder sich im eigentlichen Sinn bewegt. Um beide Konzepte bewerten zu können, werden beispielhaft zwei wichtige Prozessalgebren, der Pi-Kalkül und Mobile Ambients, detailliert vorgestellt und insbesondere bezüglich ihrer Darstellungsmöglichkeiten von Mobilität eingehend untersucht.

Document Actions