Game-based Learning 2005
Der erste Workshop Game-based Learning fand im Rahmen der DeLFI 2005 in Rostock statt
Der erste Workshop Game-based Learning wurde mit dem Ziel gestartet, eine Workshopreihe zu begründen. Der Workshop fand als Teil der Deutschen E-Learning Fachtagung Informatik DeLFI 2005 in Rostock statt.
Die Proceedings sind verfügbar unter:
Proc. of the Workshop "Game-based Learning" at the DeLFI Conference 2005, ed. by Diener, H. and Malo, S. and Martens, A. and Urban, B., Fraunhofer Rostock, University of Rostock, Fraunhofer IRB Verlag
Der folgende Abschnitt ist das Vorwort zu den Proceedings:
"Spielen ist ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung eines Kindes. Im Spiel erlernen
Kinder die Fähigkeiten, die später für ihr Leben wichtig sind. Bauklötze fördern die
motorische Geschicklichkeit, erste soziale Kompetenzen werden in der Kindergartengruppe trainiert. In den ersten Schuljahren ist der spielerische Umgang
mit Lehrinhalten (z.B. Lesen und Rechnen) noch oft zu finden. Im Laufe der schulischen Ausbildung lässt der spielerische Anteil aber immer mehr nach. Das
Experimentieren, Ausprobieren und im wahrsten Sinne des Wortes „Begreifen“ von
Objekten und Prozessen in realen Umgebungen oder in Simulationen ist nicht nur in
der Schule, sondern auch in der Ausbildung, im Studium und im Beruf eine ideale
Möglichkeit der inhaltlichen und kritischen Auseinandersetzung mit Fragestellungen.
Spielbasiertes Lernen – Game based Learning – ist in diesem Sinne neben Spielen und Lernen auch in vielen Fällen Simulation. Diese drei Bestandteile – Spielen, Lernen und Simulation – genauer zu untersuchen, war das Ziel des Workshops „Game based Learning“, der am 13.09.2005 als Preconference Workshop der 3. Deutschen e-Learning Fachtagung Informatik (DeLFI 2005) stattfand. Über zwanzig Teilnehmer aus verschiedenen Bereichen wie Hochschulen, Weiterbildung, Schule,
Spieleentwicklung und Industrie diskutierten im Fraunhofer-Institut für Graphische
Datenverarbeitung in Rostock über Anwendungen und Technologien sowie über Ziele und Visionen des Game Based Learning.
Acht Vorträge aus einem sehr breiten Spektrum von Anwendungs- und
Forschungsfeldern gaben viel Raum für anregende Diskussionen und Erfahrungsaustausch, die in zwei anschließenden Arbeitsgruppen vertieft wurden. Die acht Vorträge wurden in drei Gruppen präsentiert: Im Bereich „Motivation“ wurden Spiele und ihre gruppenbildenden Eigenschaften im Rahmen der Fernlehre erläutert, ein Userinterface zum Lernen vorgestellt und Ansätze zur Emotionserkennung in der Interaktion präsentiert. In der Gruppe „Simulation“ gab es Vorträge über die Nutzung von Simulationen in der Psychologie, in der Ausbildung und der Lehre. Die Präsentationen von „Anwendungen“ zeigten ein Virtual Reality/Augmented Reality Beispiel eines Eduventures sowie die Programmierung von Robotern in Labyrinthen.
Das vorliegende Buch enthält nach einer Einführung in das Thema des Workshops die acht Artikel zu den Vorträgen sowie eine Zusammenfassung der Diskussion der
beiden Arbeitsgruppen. Abschließend möchten wir den Autoren für ihre Zusammenarbeit bei der Herausgabe dieses Buches herzlich danken.
Rostock, Februar 2006
Holger Diener, Steffen Malo, Alke Martens und Bodo Urban"
Organisatoren:
Holger Diener (Fraunhofer IGD-R)
Steffen Malo (Fraunhofer IGD-R)
Alke Martens (Uni Rostock)
Bodo Urban (Fraunhofer IGD-R)

