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Teilprojekt: Como

Zuletzt verändert: 01.09.2009 11:45

Forschungsprojektkontext: »Komponentenbasiertes Framework zur Unterstützung einer effektiven und effizienten Simulation von Agentensystemen«

Komponentenorientierte Modellierung  

Zusammenfassung: Como zielt auf die Komposition komplexer Simulationmodelle aus kleineren Modellbausteinen. XML-basierte Techniken bilden die Grundlage zur Speicherung öffentlicher Schnittstellenbeschreibungen von Modellkomponenten. Im Zuge der Komposition von Modellen werden diese Schnittstellenbeschreibungen auf Kompatibiltät geprüft. Komponierte Modelle werden schließich in eine ausführbare Form, z.B. James II - Modelle, überführt. Dazu bedarf es der Beschreibung von Modellkomponenten in XML der Transformation von XML-Modellen in ausführbare Modelle sowie der Einbindung unterschiedlicher Modellformalismen.

  CoSA
 
 
  Projektinformationen     Teilprojektinformationen
Laufzeit: 01.04.2003 bis 30.10.2011
Studentische Hilfskräfte: Enrico Seib; Simon Bartels; Thomas Beer; Lydia Jost; Sven Kluge; Rene Michalski; Johannes Rössel; Rene Schulz; Carl Tuemmler; Valerius Weigandt; Felix Willud
Ehem. stud. Hilfskräfte: Dortje Löper; Ulrike Borchardt; Robert Waltemath; Johannes Becherer; Gabriel Blum; Nico Eggert; Roland Ewald; Stefan Friedrichs; Florian Gewandt; Stefan Leye; Sebastian Lieske; Frank Manteufel; Steffen Maas; Thomas Nösinger; Christian Ober; Björn Paul; Jan Pommerenke; Kathrin Rohloff; Oliver Röwer; Hans Schipke; Felix Woitzel; Martina Gierke
Auftraggeber: DFG
 
Teilprojektlaufzeit: 01.01.2006 bis 30.12.2007
Ehemalige Mitarbeiter: Dr. Ing. Mathias Röhl
Ehem. stud. Hilfskräfte: Dortje Löper; Ulrike Borchardt; Robert Waltemath
Das Kompositionswerkzeug CoMo führt unabhängig voneinander entwickelte Modellkomponenten auf Grundlage von öffentlich zugänglichen Schnittstellenbeschreibungen in XML zu einem ausführbaren Simulationsmodell zusammen.


XML-Dokumente werden strikt nach Prinzipien des data binding verarbeitet. Sämtliche Beschreibungseinheiten der
Komponentenplattform sind an Schemadefinitionen gebunden, aus denen Java-Klassen zum Lesen und Schreiben von XML-Dokumenten generiert werden. CoMO ist als erweiterbares Rahmenwerk konzipiert, dessen zentraler Erweiterungspunkt die Möglichkeit zum Einbindung unterschiedlicher Modellierungsformalismen darstellt.

Die Kompatibilität von Schnittstellen wird in Anlehnung an Schemamatching durchgeführt. Damit können leichte syntaktische
Unterschiede in Schnittstellendefinitionen erkannt und ggf. automatisch überbrückt werden. Semantische Annotationen werden in
bisher als qualifizierte Namen verglichen.

Mit der Abbildung von Kompositionsstrukturen auf PDEVS-Modelle ist es möglich, Kompositionen als "normale" Modelle auszuführen. Die
Vorteile des entwickelten Kompositionsansatzes können so bspw. mit den flexiblen Ausführungsmitteln des Simulationssystems James II kombiniert werden.




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