Forschungsprojekt: JAMES
| Java-based Agent Modeling Environment for Simulation | |
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Zusammenfassung: JAMES ist und war die erste Implementierung eines Simualtionsframeworks für den DynDEVS Formalismus. Viele Ideen aus diesem Projekt sind im Rahmen des Projektes CoSA in JAMES II eingeflossen. |
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| Projektinformationen | |
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Laufzeit:
18.02.2001
bis
31.12.2004
Projektkoordination:
Prof. Dr. rer. nat. Adelinde M. Uhrmacher
Wissenschaftl. Bearbeiter:
Dr. Ing. Mathias Röhl; Dr.-Ing. Jan Himmelspach
Ehem. stud. Hilfskräfte:
Christian Ober; Dr. Ing. Mathias Röhl
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Die Beziehungen zwischen Agenten und Simulation sind sehr
vielfältig. Agenten werden zum Einen als Metapher zur Modellierung
dynamischer Systeme eingesetzt. Ähnlich wie objekt- und individuenbasierte
Ansätze wendet sich das agentenorintierte Modell von einem monolitischen
Design ab. Zum Anderen sind Agenten Gegenstand der Simulation, d.h.
Softwarekomponenten werden in simulierten dynamischen Umgebung getestet.
Simulation sucht hier die Distanz zwischen Benchmarktest und realem Einsatz
von Softwareagenten zu überbrücken. Zunehmend beenflussen Agenten auch das
Design von Simulationssystemen, indem einzelne Komponente des
Simulationssystems als Agenten, d.h. flexible, autonome Softwarekomponente,
konzipiert werden oder ganze Simulationssysteme als Agenten die
Interoperation mit anderen Simulationssystemen proben.
JAMES (A Java Based Agent Modeling Environment for
Simulation) ist ein Simulationssystem, welches den modularen hierarchischen
Aufbau von Testumgebungen für mobile und intelligente Multiagentensysteme
erlaubt. Agenten können modelliert oder in die Simulation eingebettet
werden. Die Entwicklung komfortabler Schnittstellen und valider Zeitmodelle
spielen in der Interaktion von Agent und Testumgebung eine besondere Rolle.
Agenten werden in James als dynamische Systeme mit der Fähigkeit,
deliberativ ihr Verhaltens- und Interaktionsmuster der Situation anzupassen,
interpretiert. Reflektivität und die Manipulation der Modellkomposition und
-interaktion erfordern spezielle Ausführungsmechanismen, um wiederholbare,
korrekte und gleichzeitig effiziente Simulationsläufe zu garantieren.
Die Anwendungsbereiche von Multiagentensystemen variieren
stark - so sind Modellierungsmechanismen gefragt, die die Entwicklung
unterschiedlichster Testszenarien vereinfachen und um existierende Modelle
wiederverwenden zu können, Mechanismen, die eine Interoperation mit anderen
Simulationssystemen und deren Modellen ermöglichen.
JAMES wird nicht mehr weiterentwickelt. Mehr über das aktuelle System (JAMES II) findet sich hier.