Forschungsprojekt: DiErMoSiS
| Diskret-ereignisorientierte Mehrebenenmodellierung und Simulation für die Systembiologie | |
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Zusammenfassung: Ziel des Projektes ist die Entwicklung von Methoden der Modellierung und Simulation, die sich an den Herausforderungen des Anwendungsbereiches Systembiologie orientieren und die Beschreibung bzw. Analyse von dynamischen Systemen auf unterschiedlichen Abstraktionsebenen unterstützen. Dazu werden konkrete Modelle erstellt. Das Projekt kombiniert Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Entwicklung von Methoden der Modellierung und Simulation mit Forschungsarbeiten, die die Erstellung von Modellen zum Gegenstand haben. |
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| Projektinformationen | |
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Laufzeit:
01.11.2005
bis
15.10.2010
Projektkoordination:
Prof. Dr. rer. nat. Adelinde M. Uhrmacher
Wissenschaftl. Bearbeiter:
Dipl. Biol. Carsten Maus
Studentische Hilfskräfte:
Simon Bartels; Georg Straube; Steffen Torbahn
Ehemalige Mitarbeiter:
Dr.-Ing. Jan Himmelspach; Dr. Ing. Mathias Röhl; Dipl. Inf. Roland Ewald; Dipl. Inf. Susanne Biermann
Ehem. stud. Hilfskräfte:
Marcel Buchhardt; Enrico Gutzeit; Christian Lemke; Stefan Leye; Stefan Reinke; Sebastian Schwanke; Antje Samland; Mathias Süß
Kooperationspartner:
Neurobiological Lab University of Rostock; The Microsoft Research - University of Trento Centre for Computational and Systems Biology
Auftraggeber:
DFG
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Mehrebenenmodelle ermöglichen es, biologische Systeme als bestehend aus individuell interagierenden Entitäten auf unterschiedlichen Ebenen zu beschreiben. Auf diese Weise können räumlich und zeitlich strukturierte Prozesse abgebildet werden. Für die Systembiologie bedeutet dies, dass sowohl Konzentrationsveränderungen als auch das Verhalten einzelner biologischer Entitäten und deren Interaktion durch ein Simulationsmodell explizit wiedergegeben werden können. Die Entwicklung von Mehrebenenmodellen in der Systembiologie wird zunehmend auch von Anwenderseite gefordert. Aus diesem Grund erscheint es dringend geboten, die Mehrebenenmodellierung im Kontext bisheriger Modellansätze systematisch zu untersuchen und spezifische Anforderungen an Simulationswerkzeuge abzuleiten. Zu diesem Zweck sollen konkrete Modelle für zellbiologische Systeme entwickelt werden und ein komponentenbasiertes Simulationssystem, welches das Design und die Simulation von Mehrebenenmodellen unterstützt, entsprechend den identifizierten Anforderungen erweitert und verfeinert werden.