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Research Field: Komposition von Modellen und Diensten

last modified 2007-01-22 14:27

Sowohl für Modelle als auch für Webservices gewinnt Wiederverwendung an Bedeutung. Komposition zielt darauf, aus bestehenden Modellen oder Diensten neue Zusammenstellungen zu erzeugen, die dem Nutzer einen sinnvollen Mehrwert bieten.

Die Wiederverwendung von Modellen ist eine der großen Herausforderungen in der Simulation. Sollen Modelleimplementierungen auch in unvorhergesehen Kontexten einsetztbar sein, müssen ihnen genügend ausdrucksstarken Schnittstellenbeschreibungen beigelegt werden. Ziel ist es, allein auf Basis öffentlicher Schnittstellenbeschreibungen Kompositionskandidaten zu identifizieren als auch Kompositionen automatisch analysieren zu können.

Im Bereich der Webservices wird es erst durch intelligente Komposition von atomaren Diensten möglich, neue emergente Dienste bereitzustellen. Es müssen daher Algorithmen für eine automatische Komposition auf der Basis semantischer Beschreibungen entwickelt werden.

Eine wesentliche Voraussetzung für sinnvolle sowie korrekte Komposition ist die hinreichende Beschreibung der Modelle bzw. der Dienste. Dabei müssen syntaktische und semantische Punkte berücksichtigt werden.

Liegt eine Beschreibung vor, wird es möglich, Methoden zur automatischen Komposition zu entwerfen. Hierbei kommen verschiedene Ansätze wie zum Beispiel Planungsmethoden aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz oder Workflow-Methoden aus dem Bereich der Betriebswirtschaft zum Einsatz.



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